Mit dem Traditionsschiff "TYP FRIEDEN", erhielt die Stadt Rostock 1970 ein maritimkulturelles Zentrum besonderer Art. Die ehemalige DRESDEN, ein 1957 gebautes Motorfrachtschiff liegt seitdem mit neuem Namen am Ufer der Unterwarnow vor Anker. Die Ausstellung dokumentiert den Bau des Schiffes und seinen Einsatz für die Deutsche Seereederei Rostock.
In den ehemaligen Laderäumen befinden sich die historischen Darstellungen zu einer Vielzahl von Schiffbau-Themen. Die Anfänge des Schiffbaus in vorgeschichtlicher Zeit - Holzschiffbau zur Hansezeit - Das Handwerk der Schiffszimmerleute - Holzschiffsbau in Rostock - Die Anfänge des Eisenschiffbaus - Die Rostocker Neptunwerft - Schiffsantriebmaschinen.
Der größte Teil der ständigen Ausstellung ist der Entwicklung des Schiffbaus der DDR gewidmet. Die Ausstellung spannt einen Bogen über gut 40 Jahre und beginnt mit der Darstellung der äußerst schwierigen Bedingungen für den Aufbau einer eigenen Schiffbauindustrie in der damaligen sowjetischen Zone und endet mit der Übersicht über die Struktur aller Betriebe, die zur damaligen Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) Schiffbau in den 1980er Jahren gehörte.
In dem Besucherrundgang ist der mit vier, Hauptmaschinen original erhaltene Maschinenraum der ehemaligen DRESDEN einbezogen. Eine weitere Attraktion für jung und Alt ist der Miniport in dem die Besucher mit ferngelenkten Schiffsmodellen einmal Kapitän bzw. Steuermann spielen dürfen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Straßenbahn 3, 4, 5, 6 bis Hbf, S-Bahn bis HP Lütten Klein + Fußweg